Jerusalem, Januar 2022 – Große Freude bei kleinen und großen Fußballfans in Jerusalem: Die DFB-Stiftung Egidius Braun fördert in Kooperation mit der Jerusalem Foundation das "One-on-One"-Programm des Jerusalemer Fußballvereins „Nachbarschaftsliga Hapoel Katamon“. Das Programm verbessert durch Sport das Zusammenleben zwischen der hebräisch- und arabischsprachigen Bevölkerung und ist Teil der Shared Living-Initiative der Jerusalem Foundation. Durch sportliche Aktivitäten lernen Kinder und Jugendliche, im Team zu arbeiten, sich neuen Herausforderungen zu stellen und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun.
Die Jerusalemer Hand-in-Hand-Schule ist die erste ihrer Art. Sie wurde 1998 mit 25 jüdischen und arabischen Kindergartenkindern gegründet und ist seitdem aufgeblüht. Die Jerusalem Foundation hat die Schule von Anfang an unterstützt und sie als herausragende Bildungseinrichtung anerkannt, die den Wert des gemeinsamen Lebens in vollem Umfang mit einbezieht und verinnerlicht. Der Campus der Max Rayne Hand in Hand School for Bilingual Education wurde von der Jerusalem Foundation gebaut und 2007 eingeweiht. Dank der grosszügigen Unterstützung von Freunden der Jerusalem Foundation aus Österreich, Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich konnten dort alle Klassen vom Kindergarten bis zur zwölften Klasse untergebracht werden.
Die T+H Hoene Stiftung fördert in Kooperation mit der Jerusalem Foundation in Jerusalem eine neue Gruppe von aus Äthiopien stammenden Jugendlichen der siebenten Klasse und führt diese bis zum Abitur. Seit den späten 1970er Jahren begannen äthiopische Juden nach Israel einzuwandern. Die Einwanderung verstärkte sich in den 1990er Jahren und hält bis heute an. Die äthiopische Gemeinschaft in Israel gehört zu den ärmsten Bevölkerungsschichten im Land und die Integration in die Gesellschaft stellt noch immer eine große Herausforderung dar. Wir freuen uns sehr über diese Initative.
Jerusalem, August 2021 – Große Freude bei Lehrer:innen und Schüler:innen der Jerusalemer Hattie Friedland School. Der Stifterverband setzt dank der Wolfsburger Volkswagen AG die Förderung der Jerusalemer Vorzeigeschule für gehörlose arabisch- und hebräischsprachige Kinder und Jugendliche fort. Dort werden Kinder von sechs bis 21 Jahren mit leichten und schweren Hörbehinderungen unterrichtet. Viele von ihnen sind mehrfach behindert, was ihre Integration in das reguläre Schulsystem unmöglich macht.
Am 11. Februar ist jeweils der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Warum dies wichtig ist, zeigt bereits ein Blick auf die Zahlen, denn lediglich ein Drittel der Forscher weltweit sind weiblich.
Eine Initiative in Jerusalem sorgt dafür, dass Holocaust-Überlebende auch in Corona-Zeiten nicht vereinsamen. Doch wegen der Wirtschaftskrise bleiben Spendengelder aus.
Jerusalem macht eine Schweizerin zur Ehrenbürgerin. Irène Pollak-Rein engagiert sich für die einzige Schule in der Stadt, in der jüdische und arabische Kinder gemeinsam unterrichtet werden.
Seit nahezu 30 Jahren setzt sich Irène Pollak-Rein von der Jerusalem Foundation dafür ein, die interkulturelle und interreligiöse Verständigung in Israels Hauptstadt zu fördern und die Lebensqualität für alle Bewohner zu verbessern.
Irène Pollak-Rein und Jerusalem, das sind zwei, die zusammengehören. Wenn man mit der 70-Jährigen durch Israels Hauptstadt läuft, hat sie zu fast jeder Ecke eine spannende Anekdote zu erzählen. Seit nunmehr fast 30 Jahren setzt sich die gebürtige Schweizerin für die Stadt und seine Bürger ein.
Bildung gegen Armut: Die Schweizerin Irène Pollak-Rein wird für ihr interkulturelles Engagement in Jerusalem gewürdigt.
Jerusalem ist vor allem dafür bekannt, eine der heiligsten Städte der Welt für zwei grosse Weltreligionen, dem Judentum, sowie dem Christentum und zumindest die zweitheiligste Städte nach Mekka für den Islam, zu sein. Doch die Hauptstadt des Jüdischen Staates hat noch viele andere Gesichter, die es zu entdecken gilt.
Die Jerusalem Foundation hat zum Ziel, das Zusammenkommen aller Kulturen ohne Vorurteile möglich zu machen. So schaff t sie den Boden für ein konstruktives Miteinander. Zusammenstehen ist gerade im aktuellen Covid-19- Umfeld für die Bevölkerung der Stadt von entscheidender Bedeutung. Jerusalem gehört zu den ärmsten Städten Israels. Entsprechend ist die Not der Menschen immens.
ILI hat zum Israeltag rund 40 Videogrüße von Personen und Organisationen aus Deutschland erhalten, u.a. Gabriele Appel (Jerusalem Foundation)
Volkswagen AG und Stifterverband unterstützen erneut die jüdisch-arabische Hattie Friedland School für gehörgeschädigte Kinder und Jugendliche in Jerusalem.
Jüdische, arabische und christliche Kinder auf derselben Schulbank - dass das nicht nur geht, sondern von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird, zeigt die Hand-in-Hand-Schule für bilinguale Erziehung in Jerusalem.