Das Kloster Einsielden und die Jerusalem Foundation trafen sich für einen Perspektivenaustausch über verantwortungsvolle institutionelle Entwicklung. Abt Urban Federer, Vorsteher des Klosters Einsiedeln, und Shai Doron, Präsident der Jerusalem Foundation, kamen im prächtigen grossen Saal des Klosters zusammen, um über die interkulturellen Beziehungen zwischen ihren Religionen zu diskutieren. Abt Urban Federer gab einen vertieften Einblick in die Geschichte des Klosters und betonte, dass die Hauptaufgabe des Klosters darin bestehe, Gott zu suchen. Er betonte auch, wie wichtig es ist, dass das Kloster ein Ort der Stabilität ist, was es seit über 1100 Jahren ist. Andererseits erläuterte Shai Doron die Auswirkungen, die die Jerusalem Foundation bisher hatte.
Seit Jahren sind das Kloster Einsiedeln und die Jerusalem Foundation miteinander verbunden. Irène Pollak, Leiterin der deutschsprachigen Länder bei der Stiftung, steht Rede und Antwort über ihren dreissigjährigen Einsatz gegen die Armut.
Die Jerusalemer Hand-in-Hand-Schule ist die erste zweisprachige Schule in Hebräisch und Arabisch weltweit – dank Schweizer Unterstützung.
Gemeinsam statt getrennt. Klingt anstrengend im konfliktbeladenen Jerusalem – ist es auch. Für die zweisprachige Hand-in-Hand-Schule und ihre jüdischen, christlichen und muslimischen Schüler ist es aber der einzige Weg.
EU ambassadors meet with Holocaust survivors who participate in the Jerusalem’s Foundation “Café Europa” programme (Press and information team of the Delegation to ISRAEL)
Es war der Zug Nummer 322. Das weiß Walter Bingham noch genau. Dabei ist es fast 84 Jahre her, dass er als 14-jähriger Junge nach der Pogromnacht in die Eisenbahn nach Hause stieg. Sein Vater war gerade von den Nazis abgeholt worden. Damals hieß er Wolfgang und fuhr nach Karlsruhe. Heute erzählt er in Jerusalem seine Geschichte. Im Rahmen des Jom Haschoa hatte die Jerusalem Foundation Schoa-Überlebende eingeladen, die regelmäßig am Programm »Café Europa« teilnehmen.
In Jerusalem gibt es viele verschiedene Lehr- und Lernansätze für die rund 280.000 Schüler der Stadt, die je nach Herkunft zumeist entweder auf Hebräisch oder auf Arabisch unterrichtet werden. Eine besonders wichtige Koexistenz-Initiative ist daher das gemeinsam von der Jerusalem Foundation und dem Bloomfield Museum für Naturwissenschaften seit 2018 angebotene MAKE-Programm für jüdische und arabische Schulkinder. Beim experimentellen Lernen und Entdecken begegnen sie einander, ihr Interesse für Wissenschaft und Technologie wird geweckt und gleichzeitig werden soziale, kulturelle sowie sprachliche Unterschiede überbrückt und das Verständnis füreinander gefördert. Der ICEJ ist es ein besonderes Anliegen, dieses Koexistenz-Projekt zu unterstützen.(Zum Weiterlesen S. 16-17)
In Jerusalem unterstützt die DFB-Stiftung Egidius Braun eine Nachbarschafts-Fußballliga, die arabische und jüdische Kinder zusammenbringt. Mithilfe von Hapoel Katamon werden Kinder aus den muslimischen und jüdischen Vierteln eingeladen. Zum gemeinsamen Fußballspielen und zum Erlernen der Sprache der jeweils anderen Kultur. Arabische Kinder lernen Hebräisch, jüdische Kinder Arabisch.
Koexistenz Sport Programme der Jerusalem Foundation in Jerusalem: Eine Reportage von Focus Jerusalem TV über die Sport Programme der Jerusalem Foundation vom 8. März 2022
Yissakhar Ben-Yaacov z”l, erster diplomatischer Gesandter Israels in Deutschland, verstarb am 15. Januar mit 99 Jahren in Israel. Er hinterlässt Frau, Sohn und Enkel. Geboren 1922 in Hamburg als Sohn eines Versicherungskaufmanns, emigrierte er als Elfjähriger mit seinen Eltern 1933 nach Palästina. Der Vater erkannte die Gefahr in Deutschland zum Glück rechtzeitig. In Palästina sprachen seine Eltern mit ihm weiter Deutsch, wie auch er später mit seinen Kindern.
Die Jerusalem Foundation trauert um eine große Persönlichkeit und einen ganz besonderen Menschen, Yissakhar Ben-Yaacov z”l. Der erste diplomatische Gesandte Israels in Deutschland verstarb am 15. Januar mit 99 Jahren in Israel. Er hinterlässt Frau, Sohn und Enkel.
Yissakhar Ben-Yaacov - 40 Jahre lang war er im diplomatischen Dienst Israels. Jetzt ist er im Alter von 99 Jahren verstorben. Die Jerusalem Foundation trauert um Yissakhar Ben-Yaacov sel. A. Der erste diplomatische Gesandte Israels in Deutschland verstarb am 15. Januar mit 99 Jahren in Israel, wie die Stiftung nun mitteilte.
Am 2. Januar 2022 jährt sich zum 15. Mal das Ableben von Teddy Kollek, dem langjährigen legendären Bürgermeister Jerusalems und Gründer der Jerusalem Foundation. Grund genug, Teddys Wiener Kindheit, Lebenswerk und Vision für sein geliebtes Jerusalem in Erinnerung zu rufen. Teddys Charisma und sein Engagement waren entscheidend für die Verteidigung des neu gegründeten Staates im Jahr 1948 und den Aufbau des modernen Jerusalems. Mit seiner Ausstrahlung begeisterte er Politiker, Geschäftsleute und Künstler aus aller Welt. Die deutsche Muttersprache half, langjährige persönliche Beziehungen zu Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Viele dieser Verbindungen haben über den Tod von Teddy im Jahre 2007 bis heute Bestand.
Jerusalem, Januar 2022 – Große Freude bei kleinen und großen Fußballfans in Jerusalem: Die DFB-Stiftung Egidius Braun fördert in Kooperation mit der Jerusalem Foundation das "One-on-One"-Programm des Jerusalemer Fußballvereins „Nachbarschaftsliga Hapoel Katamon“. Das Programm verbessert durch Sport das Zusammenleben zwischen der hebräisch- und arabischsprachigen Bevölkerung und ist Teil der Shared Living-Initiative der Jerusalem Foundation. Durch sportliche Aktivitäten lernen Kinder und Jugendliche, im Team zu arbeiten, sich neuen Herausforderungen zu stellen und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun.
Die Jerusalemer Hand-in-Hand-Schule ist die erste ihrer Art. Sie wurde 1998 mit 25 jüdischen und arabischen Kindergartenkindern gegründet und ist seitdem aufgeblüht. Die Jerusalem Foundation hat die Schule von Anfang an unterstützt und sie als herausragende Bildungseinrichtung anerkannt, die den Wert des gemeinsamen Lebens in vollem Umfang mit einbezieht und verinnerlicht. Der Campus der Max Rayne Hand in Hand School for Bilingual Education wurde von der Jerusalem Foundation gebaut und 2007 eingeweiht. Dank der grosszügigen Unterstützung von Freunden der Jerusalem Foundation aus Österreich, Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich konnten dort alle Klassen vom Kindergarten bis zur zwölften Klasse untergebracht werden.
Die T+H Hoene Stiftung fördert in Kooperation mit der Jerusalem Foundation in Jerusalem eine neue Gruppe von aus Äthiopien stammenden Jugendlichen der siebenten Klasse und führt diese bis zum Abitur. Seit den späten 1970er Jahren begannen äthiopische Juden nach Israel einzuwandern. Die Einwanderung verstärkte sich in den 1990er Jahren und hält bis heute an. Die äthiopische Gemeinschaft in Israel gehört zu den ärmsten Bevölkerungsschichten im Land und die Integration in die Gesellschaft stellt noch immer eine große Herausforderung dar. Wir freuen uns sehr über diese Initative.
Jerusalem, August 2021 – Große Freude bei Lehrer:innen und Schüler:innen der Jerusalemer Hattie Friedland School. Der Stifterverband setzt dank der Wolfsburger Volkswagen AG die Förderung der Jerusalemer Vorzeigeschule für gehörlose arabisch- und hebräischsprachige Kinder und Jugendliche fort. Dort werden Kinder von sechs bis 21 Jahren mit leichten und schweren Hörbehinderungen unterrichtet. Viele von ihnen sind mehrfach behindert, was ihre Integration in das reguläre Schulsystem unmöglich macht.
Am 11. Februar ist jeweils der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Warum dies wichtig ist, zeigt bereits ein Blick auf die Zahlen, denn lediglich ein Drittel der Forscher weltweit sind weiblich.
Eine Initiative in Jerusalem sorgt dafür, dass Holocaust-Überlebende auch in Corona-Zeiten nicht vereinsamen. Doch wegen der Wirtschaftskrise bleiben Spendengelder aus.
Jerusalem macht eine Schweizerin zur Ehrenbürgerin. Irène Pollak-Rein engagiert sich für die einzige Schule in der Stadt, in der jüdische und arabische Kinder gemeinsam unterrichtet werden.
Seit nahezu 30 Jahren setzt sich Irène Pollak-Rein von der Jerusalem Foundation dafür ein, die interkulturelle und interreligiöse Verständigung in Israels Hauptstadt zu fördern und die Lebensqualität für alle Bewohner zu verbessern.
Irène Pollak-Rein und Jerusalem, das sind zwei, die zusammengehören. Wenn man mit der 70-Jährigen durch Israels Hauptstadt läuft, hat sie zu fast jeder Ecke eine spannende Anekdote zu erzählen. Seit nunmehr fast 30 Jahren setzt sich die gebürtige Schweizerin für die Stadt und seine Bürger ein.
Bildung gegen Armut: Die Schweizerin Irène Pollak-Rein wird für ihr interkulturelles Engagement in Jerusalem gewürdigt.
Jerusalem ist vor allem dafür bekannt, eine der heiligsten Städte der Welt für zwei grosse Weltreligionen, dem Judentum, sowie dem Christentum und zumindest die zweitheiligste Städte nach Mekka für den Islam, zu sein. Doch die Hauptstadt des Jüdischen Staates hat noch viele andere Gesichter, die es zu entdecken gilt.
Die Jerusalem Foundation hat zum Ziel, das Zusammenkommen aller Kulturen ohne Vorurteile möglich zu machen. So schaff t sie den Boden für ein konstruktives Miteinander. Zusammenstehen ist gerade im aktuellen Covid-19- Umfeld für die Bevölkerung der Stadt von entscheidender Bedeutung. Jerusalem gehört zu den ärmsten Städten Israels. Entsprechend ist die Not der Menschen immens.
ILI hat zum Israeltag rund 40 Videogrüße von Personen und Organisationen aus Deutschland erhalten, u.a. Gabriele Appel (Jerusalem Foundation)
Volkswagen AG und Stifterverband unterstützen erneut die jüdisch-arabische Hattie Friedland School für gehörgeschädigte Kinder und Jugendliche in Jerusalem.
Jüdische, arabische und christliche Kinder auf derselben Schulbank - dass das nicht nur geht, sondern von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird, zeigt die Hand-in-Hand-Schule für bilinguale Erziehung in Jerusalem.