29.11.2021

Newsletter Jerusalem Foundation Switzerland

 

 

In dieser Ausgabe:

 

  • Eröffnung Gymnasialgebäude Max Rayne Hand-in-Hand-Schule
  • Das Palmach Quartier lebt
  • «Sport-as-a-Tool»-Basket
  • Meet the Board – Dr. Ruth Bloch-Riemer
  • Schriftsteller Wladimir Kaminer im Gespräch mit Gabriele Appel
  • Chanukkah Sameach

 

 

 

Eröffnung Gymnasialgebäude / Max Rayne Hand-in-Hand-Schule

 

Heute möchten wir unseren Freunden weltweit danke sagen.

 

Nach Jahren der Mittelbeschaffung, Planungs- und Bauarbeiten wurde das neue Gymnasium auf dem Campus der Max Rayne Hand-in-Hand-Schule fertiggestellt. Die Jerusalem Foundation, die das Gebäude zusammen mit den Behörden Jerusalems umgesetzt hat. Das Gymnasialsgebäude wurde der Schülerschaft übergeben. Für die Jerusalem Foundation ist dies ein Meilenstein im Bereich des Shared Living. Das Schulgebäude entspricht mit hochmodernen naturwissenschaftlichen Labors und anderen technischen Installationen dem aktuellsten Stand, um die Jugendlichen auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Dabei kommen Räume für gemeinschaftliches Zusammenarbeiten und Zusammensein nicht zu kurz. Die Schülerschaft setzt sich aus Juden und Arabern zusammen. Sie haben das Privileg, in einem wunderschönen neuen Gebäude sich auf ihre Zukunft und allfällige Führungsaufgaben vorzubereiten.

 

Die Jerusalem Foundation ist stolz und erfreut, dass wir die Arbeiten an diesem bahnbrechenden Projekt abschliessen konnten. Besonderer Dank gebührt den Freunden unserer Stiftung in aller Welt, sowie der öffentlichen Hand Israels, die dieses Projekt mit grosszügigen Spenden ermöglicht haben. Die Jerusalem Foundation sieht eine feierliche Einweihung für den 16. Mai 2022 vor und lädt hierzu alle Freunde ein.

 

Hier liest Du den Artikel.

 

Die Bemühungen der Hand-in-Hand-Institutionen werden auch global anerkannt. So wurde Hand-in-Hand als eine der 10 Finalisten für den kanadischen Preis für globalen Pluralismus 2021 ausgewählt. Mit dieser Auszeichnung, die alle zwei Jahre vom Global Centre for Pluralism verliehen wird, werden herausragende Bemühungen von Organisationen, Einzelpersonen und Regierungen im Bereich der Pluralität auf der ganzen Welt gewürdigt.

 

 

 

 

Das Gymnasialsgebäude der Max Rayne Hand-in-Hand Schule für zweisprachige Bildung wurde der Schülerschaft übergeben. Aufgrund der Pandemie ist die feierliche Eröffnung für den 16.05.2022 geplant.

 

 

 

Das Palmach Quartier lebt 

 

 

 

 

 Gemeinschaftszentren sind wichtig für die gesunde Entwicklung eines Quartiers in Jerusalem. Sie bilden die Basis für die Menschen, um sich auszutauschen, gemeinsam zu lernen und Sport zu treiben. Von der Eröffnung des Gemeinschaftszentrums in der Gegend der Palmachstrasse, das von unserer Stiftungsrätin Erika Gideon zusammen mit der Stadtverwaltung finanziert wurde, haben wir berichtet. Die jüdischen Feiertage im September haben das Gemeinschaftszentrum weiter zum Leuchten gebracht. Es bildete den Kern eines Strassenfestes der Palmachstrasse zu ehren der Feiertage. Es war ein Moment, der einmal mehr zeigte, wie essentiell für die Bevölkerung unsere Gemeinschaftszentren sind und wie viel sie der Bevölkerung bedeuten.

 

 

 

«Sport-as-a-Tool»-Basket

 

 

 

Die Projekte die im «Sports-as-a-Tool»-Basket durch die Jerusalem Foundation Switzerland initiiert wurden, sind gestartet. «Sports as a Tool for Shared Living, Communal Strength and Education» wurde im August 2021 lanciert, da Sport ein wirksamer Weg ist, um Gesundheit, Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen, Disziplin und Ausdauer zu fördern. Sie lehren Kindern und Jugendlichen, nach Erfolg zu streben, im Team zu arbeiten und sich auf Gemeinsamkeiten zu fokussieren.

 

Arabische und jüdische Schwimmer überquerten gemeinsam anfangs Oktober den See Genezareth. Ein verbindendes Erlebnis, das Freundschaften fördert.

 

Die Daniel Gablinger-Stiftung fördert diese Programme im Bereich Basketball, ein populärer Sport in Israel. Die durch das gemeinsame Basketballspielen erlernte Verantwortung, Teamarbeit und Disziplin beeinflussen die Toleranz der Jugendlichen gegenüber dem «Anderen» in verschiedenen Facetten ihres Lebens bis weit in die Zukunft.

 

Basketball ist aufgrund seiner Aspekte der Teamarbeit und des gutmütigen Wettbewerbs ein besonders nützliches Instrument, um Gemeinschaften zusammenzubringen. Während der Spiele und zwischendurch lernen sich die Athleten persönlich kennen und beginnen, sich als Individuen und nicht nur als Repräsentanten einer Gruppe aufeinander zu beziehen. Dies hilft die Gemeinsamkeiten zu unterstreichen und zusammen auf ein gemeinsames Ziel hin zu arbeiten.

 

 

Fussball für Mädchen in Jerusalem in Zusammenarbeit mit Hapoel Katamon.

 

Sei Teil der «Sports-as-a-Tool»-Projekte und unterstütze uns!

 

 

Meet the Board

 

 

 

Dr. Ruth Bloch-Riemer, Stiftungsratsmitglied, Jerusalem Foundation Switzerland

 

Warum setzt Du Dich für die Jerusalem Foundation ein?

 

Mir ist es ein Anliegen, verschiedene Kulturen zusammenzubringen sowie die gemeinsamen Werte und auch Alltagsanliegen – gerade im Bereich Bildung und der Förderung von Mädchen und Frauen – zu unterstützen. Beides Themen, die in der JF eine tragende Rolle spielen und durch Projekte mit nachweisbarem Impact gefördert werden. Beides sind Themen, an denen wir kontinuierlich arbeiten müssen und auf den Support jüngerer Menschen angewiesen sind. 

 

Welche Projekte liegen Dir besonders am Herzen?

 

Bildungsprojekte. Sie sind ein Schlüssel zur Chancengleichheit – zwischen diversen Bevölkerungsgruppen und den Geschlechtern und bildet die Basis für gemeinsames Leben und Frieden. Wir können gerade in der Schweiz von unseren Erfahrungen (Mehrsprachigkeit, Chancengleichheit zwischen sozialen Schichten, den Geschlechtern, sowie Stadt und Land) profitieren und diese in die Arbeit der JF einfliessen lassen. 

  

Wo ist Dein Lieblingsort in Jerusalem?

 

Die Altstadt und die Klagemauer

 

Was zeichnet diesen Ort aus?

 

Die einmalige Kombination zwischen historischem Flair und den spannenden archäologischen Sites. Die Konzentration des Zusammenlebens aller Weltreligionen und ihren religiösen Stätten auf engstem Raum fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Dazu gesellen sich das Leben, die Düfte und der Trubel einer orientalischen Altstadt. Das ist preislos.

 

 

Was ist Dein Lieblingsort in Jerusalem? Schreibe uns auf anfrage@jfjlm.org

 

  

Schriftsteller Wladimir Kaminer im Gespräch mit Gabriele Appel

 

 

In welchen Städten lacht das Publikum auch unter der Maske? Wie dreht man Inside-Kulturdokus in Corona-Zeiten? Über das und vieles mehr spricht Deutschlands beliebtester Russe, der Schriftsteller und Kolumnist Wladimir Kaminer im Interview.

 

 

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Was bewegt Dich? Schreibe uns: anfrage@jfjlm.org

 

Wir freuen uns über Deine Unterstützung und wünschen Dir gute Gesundheit und viel Licht.

 

 

 

Deine Jerusalem Foundation Switzerland 

e. NR. Hans-Ulrich Bigler

Dr. Ruth Bloch-Riemer

Shai Doron

Erika Gideon

Dr. Michael Rabner

Daniel Schächter

Peter Vollenweider

Anita Winter