26.07.2022

Das Jerusalemer Heinz Nittel Trainingszentrum für Sicherheit im Strassenverkehr ist seinem Namensgeber gewidmet, dem ehemaligen Vorsitzenden der Österreichisch Israelischen Gesellschaft und Leiter des Verkehrsamtes der Stadt Wien, der 1981 durch einen Terroranschlag ums Leben kam. Im Angesicht des tragischen Todes eines Menschen, dessen humanistische Bemühungen und politisches Engagement sowohl in Österreich als auch auf internationaler Ebene – und vor allem in Israel – große Beachtung fanden – beschlossen die Stadt Wien gemeinsam mit Teddy Kollek, dem Gründer der Jerusalem Foundation, im Andenken an Heinz Nittel in Jerusalem einen Verkehrserziehungszentrum zu bauen.

 

 

 

Der ehemalige österreichische Botschafter Dr. Ferdinand Stolberg mit Frau, Elisabeth Nittel (Witwe von Heinz Nittel) und Teddy Kollek (von links nach rechts) bei der Einweihung des Zentrums 1983 (Foto: The Jerusalem Foundation)

 

 

In Anwesenheit von Frau Elisabeth Nittel, der Witwe von Heinz Nittel, dem damaligen österreichischen Botschafter in Israel Dr. Ferdinand Stolberg, Mitgliedern der Österreichisch Israelischen Gesellschaft und anderen Ehrengästen wurde der Heinz Nittel Verkehrserziehungspark im November 1983 feierlich seiner Bestimmung übergeben. Seither dient das Zentrum Schulklassen aus ganz Jerusalem und der Umgebung als Treffpunkt der theoretischen und praktischen Anleitung für das korrekte und sicherheitsbewußte Verhalten auf der Straße.

 

 

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Im Jahr 2004 ermöglichte der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl die Errichtung eines neuen Klassenzimmers auf dem oberen Stockwerk des Projektes, nach dem  2001 eine zweite auf Säulen ruhende Ebene errichtet wurde und die Kapazität dadurch verdoppelt werden konnte.

 

 

 

Das neue Klassenzimmer im oberen Stockwerk (Foto: The Jerusalem Foundation)

 

Nachdem die Stadt Jerusalem erste Rennovierungsarbeiten durchgeführt vorgenommen hatte, beschloss im Jahr 2022 der Gemeinderat der Stadt Wien unter Bürgermeister Dr. Michael Ludwig einen Zuschuss für die Renovation für das wichtige Projekt, was seit fast vierzig Jahren im Einsatz ist.

 

 

 

Teilansicht des neuen Gebäudes im oberen Stockwerk (Foto: The Jerusalem Foundation)